Es war einmal…

… so beginnen viele Märchen.
Unsere Geschichte beginnt im Jahr

1900

Bäckerei Backstube 1925

27. Juli 1900

Bäckermeister Johann Reinel gründet die Bäckerei. Bis zum Beginn des ersten Weltkriegs hatte sich der Gründer schon einen guten Ruf für das bekannte „Hofer Brot“ erarbeitet, das bis in die bayerische Landeshauptstadt versandt wurde.

1925

Der Betrieb wird erstmals vergrößert
Willy Reinel am Ofen - Sedanstr

1925 wurde die Bäckerei mit einem modernen Ofen ausgestattet und erweitert. 1936 übernahm Johanns Sohn Ernst das Geschäft, verstarb aber schon 1941.

Im August 1945 eröffnete Frau Marie Reinel, die Frau des jüngsten Sohns Willy Reinel, die Bäckerei wieder. Schon 1951 erwies sich der Betrieb als zu klein und ein größerer Ofen sowie der Ausbau der Bäckerei waren dringend nötig.

Filiale Sedanstrasse

Nachkriegszeit

Wachstum im Wirtschaftswunder

In den 50er Jahren hatte unser Betrieb bereits etwa 20 Angestellte. Gleichzeitig war unser Unternehmen ein Familienbetrieb durch und durch – jeder musste mit anpacken.

Brezelverkauf im Bahnhofsviertel
Sedanstraße in Hof, 1949: '3 Brezen für 10 Pfennige'. In den 40er Jahren haben wir Brezen auf der Straße verkauft. Im Bild zweite von links ist Roswitha Fleischer, geborene Reinel, als sie etwa 8 Jahre alt war. Einige Jahre später übernahm sie das Geschäft von Ihrem Vater Willy Reinel.

So arbeiteten auch vier der Kinder von Marie und Willy Reinel, nämlich Christa, Uta, Marianne und Roswitha Reinel in der Bäckerei mit. 

Nachdem eine Filiale im Anspannweg 8 eröffnet wurde, kam 1959 noch eine Konditorei und ein Cafe in der Altstadt 13 hinzu. Weitere Um- und Ausbauten, wie Konditorei und Lagerräume, waren nötig. Willy Reinels Unternehmergeist brachte es mit sich, dass der Betrieb zu einem der größten in der Stadt Hof wurde. Roswitha Reinel, jüngste Tochter von Willy Reinel, heiratete 1959 den Bäckermeister Franz Fleischer. Gemeinsam mit ihrem Mann übernahm sie in den 70er Jahren die Geschäftsführung.

1974

Die vierte Generation steht in den Startlöchern

Im Jahr 1974 begann Klaus Fleischer, der gemeinsame Sohn von Roswitha und Franz Fleischer, im Betrieb zu arbeiten. Nachdem er Bäcker- und Konditorlehre, sowie die Meisterprüfung absolvierte, vergrößerte er gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Frau Monika Fleischer in den folgenden Jahren den Betrieb. Die Produktionsstätte wurde 1989 nach Moschendorf verlegt und weitere Filialen wurden eröffnet.

Im Zuge der Verlagerung der Produktionsstätte wurde auch der Betrieb immer weiter modernisiert. Klaus Fleischer brachte in den 90er und frühen 2000er Jahren den Betrieb auf den neuesten Stand. So wurden beispielsweise automatisierte und elektronisch gesteuerte Öfen und Teigreifekammern gebaut, welche unseren Bäckern fortan die Arbeit erleichtern sollten.

Frische Ideen

Alte Traditionen
Christian Fleischer

Im Jahr 2006 beginnt Christian Fleischer, der Sohn von Klaus und Monika Fleischer, seine Bäckerlehre. Nachdem er diese abschließt und anschließend den Meister und eine Ausbildung zum Betriebswirt absolviert, steigt auch er in die Geschäftsführung ein. 

Wie schon die Generationen vor ihm hat er die traditionellen Reinel-Rezepte von seinem Vater gelernt. Und obwohl geschäftsführende Tätigkeiten bei mittlerweile 8 Filialen und insgesamt 58 Mitarbeitern viel Zeit in Anspruch nehmen, steht Christian gemäß unserer Tradition jede Nacht und jeden Tag in der Backstube. Das ist ihm wichtig, um seinem und unserem Anspruch an höchste Reinel-Qualität gerecht zu werden. Er ist Bäcker aus Leidenschaft und bekannt für seine Kreativität. Wenn Du bei Reinel ein Gebäck entdeckst, dass du so noch nie gesehen hast, stammt es höchstwahrscheinlich aus Christians Händen.

Seit 2018 erhält Christian in der Geschäfts- und Personalführung sowie im Marketing Unterstützung von seiner Schwester Michaela Fleischer. Nach einem Studium und langjährigem Auslandsaufenthalt, ist auch sie in den Familienbetrieb zurückgekehrt. Gemeinsam werden Christian und Michaela Fleischer das Geschäft ihrer Eltern in bereits fünfter Generation weiterführen und weiterentwickeln.